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Neue Heizung Kosten: Ihr umfassender Ratgeber für 2026

13.01.2026
14 min.
Von Baumarkt Redaktion

Die Entscheidung für eine neue Heizung ist mehr als nur eine technische Notwendigkeit. Sie ist eine Investition in die Zukunft Ihres Zuhauses und unserer Umwelt. In Zeiten steigender Energiepreise und verschärfter Klimaschutzmaßnahmen stehen viele österreichische Hausbesitzer vor der Frage: Was kostet eine neue Heizung wirklich, und welches System passt am besten zu meinem Haus?

Die gute Nachricht vorweg: Der Staat unterstützt den Umstieg auf moderne, umweltfreundliche Heizsysteme mit attraktiven Förderungen von bis zu 55 Prozent der Anschaffungskosten. Gleichzeitig werden fossile Brennstoffe wie Öl und Gas zunehmend unattraktiver - nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht.

In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über die Kosten verschiedener Heizsysteme, welche staatlichen Förderungen in Österreich verfügbar sind und wie Sie langfristig Heizkosten sparen können. Ob Sie eine 20 Jahre alte Ölheizung ersetzen möchten oder bei einem Neubau vor der Systemwahl stehen - dieser Artikel bietet Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Denn eines ist klar: Die richtige Heizung reduziert nicht nur Ihre Energiekosten um bis zu 40 Prozent, sondern steigert auch den Wert Ihrer Immobilie und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Ein Paar sitzt gemütlich auf dem Sofa und wärmt sich die Hände an einem Heizkörper.

Warum sollte man seine Heizung erneuern?

Die Modernisierung Ihrer Heizungsanlage ist eine der sinnvollsten Investitionen, die Sie als Hausbesitzer tätigen können. Alte Heizsysteme arbeiten oft mit einem Wirkungsgrad von nur 60 bis 70 Prozent - das bedeutet, dass ein erheblicher Teil Ihrer Heizkosten buchstäblich verpufft. Moderne Heizungen erreichen dagegen Wirkungsgrade von über 90 Prozent und nutzen die eingesetzte Energie deutlich effizienter.

Energieeinsparungen und Effizienzsteigerung stehen dabei an erster Stelle. Eine neue, effiziente Heizungsanlage kann Ihren Energieverbrauch um 20 bis 40 Prozent senken - je nach gewähltem System und Zustand der alten Anlage sogar noch mehr. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Heizkostenbelastung von 2.000 bis 3.000 Euro bedeutet das eine Ersparnis von mehreren hundert Euro pro Jahr. Diese Einsparungen amortisieren die Investitionskosten über die Lebensdauer der Heizung und machen sich besonders bei den volatilen Energiepreisen bezahlt.

Der Umweltaspekt wird zunehmend wichtiger und ist nicht nur eine Frage der persönlichen Überzeugung, sondern auch gesetzlich relevant. Österreich hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt, und der Gebäudesektor spielt dabei eine zentrale Rolle. Moderne Heizsysteme, insbesondere solche auf Basis erneuerbarer Energien, reduzieren die CO2-Emissionen drastisch. Eine Wärmepumpe kann gegenüber einer alten Ölheizung die CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent senken. Damit leisten Sie nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern erfüllen auch zunehmend strengere gesetzliche Vorgaben.

Die langfristige Reduktion der Betriebskosten ist ein weiterer entscheidender Faktor. Während fossile Brennstoffe wie Öl und Gas tendenziell teurer werden und zusätzlich mit CO2-Abgaben belastet sind, bleiben die Betriebskosten von Wärmepumpen oder Pelletheizungen vergleichsweise stabil. Eine moderne Heizung ist zudem zuverlässiger und wartungsärmer, was zusätzliche Kosten spart.

Die Wahl des richtigen Heizsystems ist dabei entscheidend und sollte auf Ihre individuelle Situation abgestimmt sein. Faktoren wie die Gebäudedämmung, die verfügbare Aufstellfläche, die regionale Verfügbarkeit von Brennstoffen und nicht zuletzt Ihr Budget spielen eine wichtige Rolle. Ein gut gedämmtes Niedrigenergiehaus profitiert optimal von einer Wärmepumpe, während in einem Altbau mit hohem Wärmebedarf möglicherweise eine Pelletheizung oder ein Hybridsystem die bessere Wahl ist. Die verfügbaren staatlichen Förderungen machen den Umstieg auf erneuerbare Energien heute so attraktiv wie nie zuvor und sollten bei Ihrer Entscheidung unbedingt berücksichtigt werden.

Ein 50-Euro-Schein, eine 2-Euro-Münze, ein Taschenrechner und ein Bleistift auf einem Finanzdokument.

 

Kosten für verschiedene Heizsysteme im Überblick

Die Entscheidung für ein neues Heizsystem hängt maßgeblich von den Kosten ab - sowohl bei der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb. Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht über die gängigsten Heizsysteme, ihre Preise und die verfügbaren Förderungen in Österreich.

Gasheizung: Auslaufmodell mit unsicherer Zukunft

Anschaffungskosten: Eine neue Gasbrennwertheizung kostet inklusive Installation zwischen 8.000 und 15.000 Euro für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Die Betriebskosten liegen bei etwa 1.200 bis 1.800 Euro jährlich, abhängig von der Gebäudegröße und dem Dämmstandard.

Vor- und Nachteile: Gasheizungen punkten mit niedrigen Anschaffungskosten und bewährter Technologie. Sie benötigen wenig Platz und arbeiten sauber. Allerdings sind Sie bei einer Gasheizung von fossilen Brennstoffen und deren Preisentwicklung abhängig. Die CO2-Abgabe verteuert den Betrieb zusätzlich.

Zukunftsaussichten: Ab 2024 gelten in Österreich verschärfte Regelungen. In Neubauten sind Gasheizungen bereits weitgehend verboten. Für Bestandsgebäude gibt es Übergangsfristen, doch die Tage der Gasheizung sind gezählt. Wichtig: Für neue Gasheizungen gibt es keine staatliche Förderung mehr. Wer jetzt noch in eine Gasheizung investiert, muss mit steigenden Betriebskosten und einem möglichen Wertverlust der Immobilie rechnen.

Ölheizung: Das endgültige Aus naht

Anschaffungskosten: Eine neue Ölbrennwertheizung kostet zwischen 9.000 und 16.000 Euro inklusive Installation. Hinzu kommen die Kosten für den Öltank, falls dieser erneuert werden muss (2.000 bis 5.000 Euro). Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf etwa 1.500 bis 2.200 Euro.

Gesetzliche Entwicklungen: Der Ausstieg aus der Ölheizung ist in Österreich beschlossen. Ab 2026 ist der Einbau neuer Ölheizungen komplett verboten. Bestehende Anlagen dürfen zwar weiter betrieben werden, jedoch wird der Betrieb durch steigende CO2-Abgaben und Ölpreise zunehmend teurer.

Keine Förderung mehr: Für Ölheizungen gibt es bereits seit Jahren keine staatliche Förderung. Im Gegenteil: Das Programm "Raus aus Öl und Gas" fördert gezielt den Umstieg auf erneuerbare Energien. Wer jetzt noch eine Ölheizung betreibt, sollte den Austausch ernsthaft in Erwägung ziehen, um von den attraktiven Förderungen zu profitieren.

Wärmepumpen: Die Zukunft der Heiztechnik

Wärmepumpenheiz-Geräte gelten als das Heizsystem der Zukunft und werden in Österreich besonders stark gefördert. Sie nutzen Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und wandeln diese effizient in Heizenergie um.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Kosten: Die Anschaffungskosten liegen zwischen 15.000 und 25.000 Euro inklusive Installation. Die jährlichen Betriebskosten betragen etwa 800 bis 1.200 Euro für ein Einfamilienhaus, wobei diese bei Kombination mit einer Photovoltaikanlage deutlich sinken können.

Vorteile: Luft-Wasser-Wärmepumpen sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, benötigen keine Erdarbeiten und lassen sich in den meisten Gebäuden problemlos installieren. Sie arbeiten vollständig mit erneuerbaren Energien und verursachen keine lokalen Emissionen. Diese Technologie eignet sich sowohl für Heizung und Wasserheizung, da sie Wärme für Heizkörper und Warmwasserbereitung bereitstellt.

Förderungen: Der österreichische Staat fördert Luft-Wasser-Wärmepumpen mit bis zu 11.000 Euro Basisförderung. Mit Zusatzboni (z.B. für den Tausch einer fossilen Heizung) können bis zu 18.000 Euro Förderung erreicht werden - das entspricht oft 40 bis 50 Prozent der Gesamtkosten.

Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe)

Kosten: Die Anschaffungskosten sind mit 20.000 bis 35.000 Euro deutlich höher, da aufwendige Erdarbeiten für Erdkollektoren oder Tiefenbohrungen notwendig sind. Dafür liegen die jährlichen Betriebskosten mit 600 bis 900 Euro niedriger als bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Vorteile: Sole-Wasser-Wärmepumpen erreichen die höchste Effizienz aller Wärmepumpensysteme (Jahresarbeitszahl von 4 bis 5). Sie arbeiten das ganze Jahr über konstant effizient und sind praktisch wartungsfrei. Besonders in gut gedämmten Häusern mit Flächenheizungen zeigen sie ihre Stärken.

Förderungen: Die Basisförderung beträgt bis zu 13.500 Euro, mit Zusatzboni sind bis zu 21.000 Euro möglich. Damit werden oft über 50 Prozent der Investitionskosten abgedeckt.

Pelletheizung: Nachwachsende Wärme

Kosten: Eine Pelletheizung kostet zwischen 18.000 und 28.000 Euro inklusive Installation und Pelletlager. Die jährlichen Brennstoffkosten liegen bei etwa 800 bis 1.400 Euro, wobei Pelletpreise deutlich stabiler sind als fossile Brennstoffpreise.

Vorteile und Einsatzbereich: Pelletheizungen sind besonders für Bestandsgebäude mit höherem Wärmebedarf geeignet, bei denen sich Wärmepumpen weniger rechnen. Sie nutzen den nachwachsenden Rohstoff Holz und sind nahezu CO2-neutral. Der höhere Platzbedarf für die Pelletlagerung muss allerdings eingeplant werden.

Förderungen: Pelletheizungen werden mit bis zu 10.000 Euro Basisförderung unterstützt. Mit Zusatzboni können bis zu 16.500 Euro erreicht werden. Besonders der Ersatz einer fossilen Heizung wird attraktiv gefördert.

Brennstoffzellenheizung und Hybridheizung: Innovation mit Zukunft

Brennstoffzellenheizung: Diese innovative Technologie erzeugt gleichzeitig Wärme und Strom und erreicht dadurch einen Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent. Die Anschaffungskosten liegen zwischen 30.000 und 40.000 Euro, können aber durch Förderungen von bis zu 18.000 Euro reduziert werden. Brennstoffzellenheizungen eignen sich besonders für Häuser mit hohem Strom- und Wärmebedarf.

Hybridheizung: Die Kombination verschiedener Heizsysteme, etwa eine Wärmepumpe mit Gasbrennwert-Spitzenlastkessel, bietet Flexibilität und Versorgungssicherheit. Die Kosten liegen zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Hybridheizungen sind besonders in Altbauten sinnvoll, wo eine reine Wärmepumpe an ihre Grenzen stößt. Förderungen von bis zu 14.000 Euro sind möglich, wenn die erneuerbare Komponente überwiegt.

Solarthermie: Kostenlose Sonnenenergie nutzen

Kosten und Kombinationen: Eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung kostet zwischen 8.000 und 15.000 Euro. Sie wird typischerweise mit einem anderen Heizsystem kombiniert und kann 20 bis 40 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs decken. In Kombination mit einer Wärmepumpe oder Pelletheizung entsteht ein besonders effizientes Gesamtsystem. Der Einsatz von Heizungspumpen kann dabei helfen, die Effizienz weiter zu steigern und den Energieverbrauch zu minimieren.

Förderungen: Solarthermieanlagen werden durch den Solarbonus mit bis zu 3.500 Euro gefördert. Bei Kombination mit einem geförderten Hauptheizsystem können die Förderbeträge addiert werden, wodurch sich die Gesamtförderung deutlich erhöht.

Elektroheizungen: Günstig in der Anschaffung, teuer im Betrieb

Kostenübersicht: Elektroheizungen sind mit 500 bis 3.000 Euro pro Raum günstig in der Anschaffung, haben aber mit 2.000 bis 4.000 Euro die höchsten jährlichen Betriebskosten. Sie eignen sich nur für sehr gut gedämmte Gebäude oder als Zusatzheizung in wenig genutzten Räumen.

Keine Förderung: Konventionelle Elektroheizungen werden nicht gefördert und sind aufgrund der hohen Betriebskosten und der schlechten Ökobilanz keine zukunftsfähige Lösung für die Hauptheizung.

Staatliche Förderungen in Österreich: So profitieren Sie maximal

Die österreichische Bundesregierung hat ein umfassendes Fördersystem für den Heizungstausch etabliert, das den Umstieg auf erneuerbare Energien finanziell attraktiv macht.

Raus aus Öl und Gas: Dieses Programm ist die zentrale Förderung für den Ersatz fossiler Heizsysteme. Die Förderungshöhe richtet sich nach dem gewählten neuen Heizsystem und dem zu ersetzenden Altsystem. Besonders hoch gefördert wird der komplette Ausstieg aus Öl und Gas mit einem Zuschlag von bis zu 100 Prozent auf die Basisförderung.

Klima- und Energiefonds: Über diesen Fonds werden innovative Heizsysteme wie Brennstoffzellen oder besonders effiziente Wärmepumpen zusätzlich gefördert. Die Förderquote kann hier bis zu 55 Prozent der förderungsfähigen Kosten erreichen.

Solarbonus: Für die Installation von Solarthermieanlagen gibt es einen eigenen Fördertopf mit bis zu 3.500 Euro. Die Förderung ist mit anderen Programmen kombinierbar.

Landesförderungen: Zusätzlich zur Bundesförderung bieten die meisten Bundesländer eigene Förderprogramme an. In Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark können Sie weitere 2.000 bis 5.000 Euro erhalten. Wichtig ist, dass Sie sich vor Beginn der Baumaßnahmen über die aktuellen Landesförderungen informieren und diese rechtzeitig beantragen.

Praktische Tipps zur Förderung: Beantragen Sie die Förderung immer vor Beginn der Baumaßnahme. Lassen Sie sich von einem qualifizierten Installateur beraten, der mit den Förderrichtlinien vertraut ist. Nutzen Sie Online-Förderrechner, um Ihre individuelle Fördersumme zu ermitteln. Bei Kombination mehrerer Maßnahmen (z.B. Wärmepumpe plus Solarthermie plus Dämmung) können Sie die höchsten Förderquoten erreichen.

Frau setzt sich auf einen Stuhl und streckt ihre Hände in Richtung Heizkörper, um sich zu wärmen.

 

Fazit: Die richtige Entscheidung für Ihre neue Heizung

Die Wahl des richtigen Heizsystems ist eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen für Ihre Haushaltskasse und die Umwelt. Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

Kosten ganzheitlich betrachten: Achten Sie nicht nur auf die Anschaffungskosten, sondern kalkulieren Sie die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Heizung. Eine Wärmepumpe mit höheren Anfangsinvestitionen rechnet sich durch niedrige Betriebskosten oft bereits nach 10 bis 15 Jahren. Die staatlichen Förderungen reduzieren die Anschaffungskosten erheblich und machen erneuerbare Heizsysteme heute wirtschaftlich attraktiver als fossile Alternativen.

Förderungen konsequent nutzen: Mit den verfügbaren Förderprogrammen können Sie bis zu 55 Prozent Ihrer Investition zurückerhalten. Das bedeutet: Eine Wärmepumpe für 20.000 Euro kostet Sie nach Abzug der Förderung möglicherweise nur 10.000 bis 12.000 Euro. Diese Förderungen sind zeitlich begrenzt und können sich ändern - handeln Sie jetzt, um von den aktuellen Konditionen zu profitieren.

Effizienz als Entscheidungskriterium: Die effizientesten Systeme sind gleichzeitig die umweltfreundlichsten und wirtschaftlichsten. Wärmepumpen und Pelletheizungen kombinieren niedrige Betriebskosten mit minimaler Umweltbelastung. In Kombination mit guter Gebäudedämmung und einer Photovoltaikanlage können Sie Ihre Heizkosten um bis zu 70 Prozent senken.

Zukunftssicherheit bedenken: Investieren Sie in ein System, das auch in 20 Jahren noch zeitgemäß und wirtschaftlich ist. Fossile Heizsysteme verlieren durch gesetzliche Verschärfungen und CO2-Abgaben an Attraktivität und können den Wert Ihrer Immobilie mindern. Erneuerbare Heizsysteme hingegen steigern den Immobilienwert und bieten Planungssicherheit bei den Betriebskosten.

Jetzt handeln: Die Kombination aus attraktiven Förderungen, steigenden Energiepreisen und verschärften gesetzlichen Vorgaben macht 2025 zum idealen Zeitpunkt für den Heizungstausch. Warten Sie nicht, bis Ihre alte Heizung endgültig ausfällt - planen Sie den Austausch vorausschauend und profitieren Sie von den besten Konditionen.

Lassen Sie sich von Experten beraten und sichern Sie sich jetzt Ihre Förderung. Ein qualifizierter Heizungsfachbetrieb erstellt Ihnen ein individuelles Angebot, berät Sie zur optimalen Systemwahl und unterstützt Sie bei der Beantragung der Förderungen. Die Investition in eine neue, effiziente Heizung ist eine Investition in Komfort, Wirtschaftlichkeit und eine lebenswerte Zukunft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich 2025 noch eine Gasheizung einbauen?

Ja, in Bestandsgebäuden ist der Einbau 2025 noch möglich, jedoch mit Einschränkungen. In Neubauten sind Gasheizungen bereits verboten, und ab 2026 gelten verschärfte Regelungen. Wichtig: Es gibt keine Förderung für Gasheizungen, und die Betriebskosten steigen durch CO2-Abgaben. Zudem kann eine Gasheizung den Immobilienwert negativ beeinflussen. Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist wirtschaftlich und ökologisch die bessere Wahl.

Lohnt es sich, eine 20 Jahre alte Heizungsanlage zu ersetzen?

Ja, definitiv. Alte Heizungen arbeiten mit nur 60-70% Wirkungsgrad, moderne Systeme erreichen über 90%. Das spart jährlich mehrere hundert Euro Betriebskosten. Mit staatlichen Förderungen von bis zu 18.000 Euro amortisiert sich die Investition in 8-12 Jahren. Zudem erhöhen Sie den Immobilienwert und vermeiden einen teuren Notfall-Austausch bei plötzlichem Ausfall.

Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?

Das hängt vom Dämmstandard ab. In gut gedämmten Altbauten ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ideal. Für schlecht isolierte Gebäude mit hohem Wärmebedarf eignen sich Pelletheizungen oder Hybridheizungen besser. Eine Kombination aus Wärmepumpe und Gas-Spitzenlast bietet Versorgungssicherheit. Ideal ist, den Heizungstausch mit energetischer Sanierung zu verbinden. Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, welches System für Ihr Gebäude optimal ist.

Wie viele Jahre sollte eine Heizungsanlage halten?

Gas- und Ölheizungen halten 15-20 Jahre, moderne Wärmepumpen und Pelletheizungen 20-25 Jahre. Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer und erhält die Effizienz. Nach 15 Jahren sollten Sie auch bei funktionierender Heizung den Austausch erwägen, da moderne Systeme deutlich effizienter sind. Bei Anlagen über 30 Jahren droht zudem eine gesetzliche Austauschpflicht.

Welche ist die günstigste Art, ein Haus zu heizen?

Langfristig sind Wärmepumpen am günstigsten, besonders mit Photovoltaik kombiniert. Die Betriebskosten liegen bei 600-1.200 Euro jährlich, mit PV sogar nur 400-800 Euro. Zum Vergleich: Gas kostet 1.200-1.800 Euro, Öl 1.500-2.200 Euro pro Jahr. Mit Förderungen von bis zu 18.000 Euro sind die höheren Anschaffungskosten schnell ausgeglichen. Über 20 Jahre sparen Sie gegenüber Gas 10.000-20.000 Euro.

Welche Heizungsart ist die sparsamste?

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) ist am sparsamsten mit einer Jahresarbeitszahl von 4-5 und Betriebskosten von nur 600-900 Euro jährlich. Luft-Wasser-Wärmepumpen folgen mit 800-1.200 Euro. In Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher sinken die Kosten um weitere 40-60%. Wichtig für maximale Effizienz: gute Dämmung, niedrige Vorlauftemperaturen und professionelle Planung.

Für welche Heizungen besteht Austauschpflicht?

Öl- und Gasheizungen über 30 Jahre müssen ausgetauscht werden. Ausnahmen gelten für Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Ab 2026 ist der Neueinbau von Ölheizungen komplett verboten - bestehende Anlagen dürfen weiterlaufen, müssen aber bei Defekt ersetzt werden. Für Gasheizungen gelten ähnliche Regelungen mit bundeslandspezifischen Übergangsfristen. Informieren Sie sich bei Ihrer Landesregierung über die genauen Bestimmungen.

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